So schaltest du “money printer” Ads auf Meta, optimierst all deine Sales Prozesse und machst sie damit zur (legalen) Gelddruckmaschine
MARKETING
Lukas Köhler
8/7/20243 min lesen
Bevor wir zum Geheimrezept für erfolgreiche Instagram & Facebook Werbeanzeigen kommen, beantworte dir selbst erst einmal folgende Frage…und das bitte in aller Genauigkeit:
Wer ist dein idealer Kunde?
Und ich hoffe, dass deine Antwort nicht “Jeder mit ausreichend Puls und Budget” ist…
…denn das würde ein Großteil der Inhaber von kleinen und mittelständischen Unternehmen jetzt sagen - und genau deshalb lösen deren Ads online mehr Frust als Verkäufe aus.
Denn damit gibt es zwei Probleme:
Problem 1:
Das ist zu oberflächlich betrachtet und vertieft Kundenbedürfnisse, -wünsche und -sorgen in keinem Ausmaß.
Problem 2:
Eine solche Taktik funktioniert nur, wenn dein Marketingbudget grenzenlos nach oben offen ist.
Das Ziel von Werbeanzeigen, das 99,5% von uns verfolgen und gerade auf Social Media Plattformen ist, den ROI (Return Of Invest) erfolgreich nach oben zu skalieren und aus den Tagesinvest von 1€ nicht nur in 2€ zu verwandeln, sondern diesen direkt zu verdrei- oder vierfachen.
Aber klingt das nicht zu schön, um wahr zu sein?
Fällt das nicht in die Kategorie “taktisch unfairer Cheat-code”?
Naja, es klingt eher so, als hätte die EZB (ganz legal) Lizenzen zum Gelddruck vergeben…und das mit Meta Ads.
Aber damit du verstehst, was genau ich damit meine - und wie du diese Taktik erfolgreich anwenden kannst, begeben wir uns auf eine kleine Zeitreise:
Wie Crew-Cut Frisuren diesen Mann zum Millionär machten
In den 1960er Jahren gab es einen berühmten Motivationstrainer namens Jim Rohn.
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere reiste er durch ganz Amerika und veranstaltete Selbstverbesserungsseminare (und das noch, bevor es Trend war) in verschiedenen Bundesstaaten des Landes.
Aber ihn machte etwas stutzig:
Egal in welchem Staat oder welcher Stadt er war, rund 80% der Männer, die seine Seminare besuchten, hatten Crew-Cuts, Militärhaarschnitte, auch Bürstenschnitte genannt.
Du fragst dich jetzt, wieso genau das ausschlaggebend war?
In den 60er Jahren hatten sie offensichtlich kein Internet, nicht einmal Faxgeräte. Unternehmen hatten sehr wenig Möglichkeiten zur gezielten Werbung und mussten daher eigenständig kreativ werden.
Also wann immer Jim ein Seminar in einer Stadt hatte, rief er vorher alle lokalen Friseursalons an und bat - gegen Bezahlung - um eine Liste ihrer Kunden mit Crew-Cuts.
(Ja, damals tatsächlich so machbar - in Zeiten ohne DSGVO und Datenschutzverordnungen.)
Genau diesen Männern schickte er per Post Einladungen zu seinem Seminar.
Und siehe da, seine Methode fruchtete; seine Seminare wurden von hunderten neuen Teilnehmern geflutet.
Der Zusammenhang? Weil diese Männer am ehesten an seinen Seminaren interessiert waren - die Männer mit Crew-Cuts.
Hieran sehen wir, dass direkte Ansprachen von Mustern und Persönlichkeiten unabdingbar für erfolgreiche Werbekampagnen sind und unglaubliche Ergebnisse erzielen, wenn du deine Zielgruppe kennst.
Wenn du die richtigen Leute ansprichst, wirst du eine viel höhere Rücklaufquote erzielen als bei Massenwerbung.
Nutze lieber einen Speer statt einem Netz, wenn du nach Kunden “fischst”
Wir sind alle mit Massenmarketing aufgewachsen. Coca Cola, McDonald's, Apple. Diese Unternehmen sind so allgegenwärtig, dass sie nicht mehr wegzudenken sind.
Dann gründen wir eines Tages unser eigenes Unternehmen und wir stellen fest, dass uns die finanziellen Mittel fehlen, um millionenschwer wie Coca Cola zu werben.
Wahrhaftes Flächenbombardement mit deinem Namen oder Logo funktioniert nur, wenn du ein milliardenschweres Unternehmen bist. Und selbst hier musst du bedenken: anfangs haben all diese Marken den selben Weg eingeschlagen.
Tatsächlich würde ich darauf wetten, dass jede große Marke, die du kennst, mit demselben Mechanismus begonnen hat.
Sie haben ein RSO entwickelt. Ein Rock Solid Offer.
Ein Angebot, das ihre Kunden direkt angesprochen hat.
Die Menschen, die sie als perfekte Kunden für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung identifiziert hatten.
Wie du hier bereits raus hörst, hat jedes Unternehmen seine eigenen Kunden mit eigenen persönlichen Bedürfnissen und Präferenzen. Das Missverständnis vieler Inhaber ist es, anzunehmen, dass jeder Mensch ein potentieller Kunde sei.
So vorzugehen ist aber, wie bei einem Dartspiel das Bullseye mit verschlossenen Augen treffen zu wollen: schier unmöglich.
Und das ist ein sehr, sehr häufiges Missverständnis - denn es gibt immer Neigungen und Präferenzen, die jeder Mensch besitzt.
Diese schließen auf Geschlecht, gezielte Altersgruppen, Wohnort und Kultur, bestimmte persönliche Interessen und wie oben erläutert, sogar jemanden mit einem bestimmten Haarschnitt.
Vor jeder Werbekampagne identifizierst du, wer dein Produkt primär kauft:
Wer ist mein idealer Kunde?
Wie sieht er aus?
Wo lebt er?
Was macht ihn aus? Welche Eigenschaften hat er?
Um tiefere Einblicke zu erhalten, lese Kundenbewertungen und verstehe ihre Sorgen, Nöte und Wünsche. Verstehe wie sie denken und wie sie sprechen.
Wenn du dies herausgefunden hast und dir ein genaues Bild deines idealen Kunden erschaffen hast, kannst du fast mühelos die richtige Zielgruppe, die auch wirklich an deiner Dienstleistung oder deinem Produkt interessiert ist, ansprechen.
Indem du deinen Hauptfokus auf diese Kundengruppe setzt, werden Werbeanzeigen, Webseiten & Homepages und dein gesamter Verkaufsprozess gezielter und effektiver, sodass sich dein Kunde beim Kauf oder der Buchung denkt “genau das habe ich gebraucht!”.
P.S. Wenn du wissen willst, wie ich ein RSO in dein Businessmodell integrieren würde, melde dich hier.


